RFID und Etikettendrucker

RFID

RFID ist das wichtigste Thema auf Messen und in der Fachpresse. Wir informieren Sie über die wichtigsten Details über das Thema "Smart-Labels” im Einsatz mit Etikettendruckern.


Vorteile
Die wichtigsten Vorteile dieser Technologie ist die berührlungslose Erfassung von Daten auch über große Reichweiten. Die Daten im RFID-Etikett können jeder Zeit geändert werden.


Aktive Transponder
Ein aktiver Transponder verfügt über eine eigene Stromversorgung. Die Lebensdauer wird z. B. durch die eingebaute Batterie bestimmt. Verwen- dung finden diese Transponder in der Nutzviehhaltung, zur Kennzeichnung von Haustieren, in der Logistik. als Wegfahrsperre oder Diebstahlschutz in Autos. Die Reichweite beim Auslesen bzw. Beschreiben kann mehrere Meter betragen. Hohe Kosten und die Bauform des aktiven Transponders machen ihn jedoch für den Einsatz in Etiketten unbrauchbar.


Passive Transponder
Die passiven Transponder in den "Smart-Labels" verfügen über keine eigene Stromversorgung. Der benötigte Strom wird vom Erfassungsgerät über eine induktive oder elektromagnetische Kopplung übertragen. Chip und Antenne sind im Träger untergebracht, dieser kann in Etiketten integriert werden. Die Speicherkapazität ist abhängig vom Hersteller und der Frequenz. Die Größe und Form des Etiketts wird wesentlich durch die An- tenne bestimmt. Dies beeinflußt vor allem die Leseentfernung. Die Reich- weite wird durch leitfähige Oberflächen eingeschränkt. Durch die geringe Dicke eignen sich passive Transponder für den Einsatz in Thermotransfer- Etikettendruckern.


Frequenzen
Mit den drei unterschiedlichen Frequenzbereichen (und den jeweils zuge- lassenen Sendeleistungen), der Niederfrequenz (LF), mit 25KHz, die Hoch- frequenz (HF) mit 13,56 MHz und die Unltrahochfrequenz (UHF) mit 868 MHz (Europa) bzw. 915 MHz (USA), variiert die Lese/Schreibentfernung des Transponders. Der Niedrigfrequenzbereich hat eine Entfernung von 0,5 m. Beim Hochfrequenzbereich steigt die Reichweite auf 1,5 m und der Ultra- hochfrequenzbereich ermöglicht eine Empfangsweite von bis zu 8 m. Die Lesbarkeit der gespeicherten Daten auf dem Chip kann durch Metall und feuchten Oberflächen beeinträchtigt werden. Im UHF Band sind keine welt- weit einheitlichen Frequenzen festgelegt, in Europa, Amerika und Asien werden deshalb unterschiedliche Frequenzen genutzt.


13,56 Mhz
Im HF-Bereich mit 13,56 MHz gilt weltweit die ISO Norm 15693. Diese definiert alle Schreib- und Lesebefehle, deshalb können Transponder vieler Hersteller (z.B. Infineon, Philips, Texas Instruments) verwendet werden. Im HF-Bereich gilt die Frequenz 13,56 MHz weltweit. Hier liegen die meisten Erfahrungen in der Herstellung und Handhabung vor.


868/915 Mhz
Im UHF-Bereich gibt es seit kurzem die ISO Norm 18000-6A/B, für die erste Schreib-/Leseeinheiten lieferbar sind. Dabei handelt es sich vorerst um größere Geräte, die für den Einbau in Etikettendruckern nicht geeignet sind. Ein Nachteil dieser Frequenz sind sogenannte "Leselöcher", die durch den Einsatz von mehreren Lesegeräten ausgeglichen werden können.


Etiketten
Die Preise für "Smart-Labels" im Bereich von 13,56 MHz liegen zwischen 0,40 und 0,50 € pro Stück. Je nach Etikettengröße und Abnahmemenge können auch höhere Preise verlangt werden. Bei steigender Nachfrage werden diese Preise vermutlich sinken. Für den Bereich 868/915 MHz gibt es wenige Hersteller, die bereits Etiketten anbieten. Hier liegen die Preise momentan höher als bei den 13,56 MHz Typen.

 

 

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